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Pegasus 50 – Die schärfste Decksalonyacht
… die nur wenige kennen – aber alle unbedingt kennen sollten.

Ein Performance-Cruiser, der begeistert – auf dem Wasser ebenso wie beim Blick auf den Preis: Die Pegasus 50 kombiniert beeindruckende Segelleistung, hohen Komfort und modernste Technik. Warum die BootsProfis bei diesem 50-Fusser in Superlativen schwelgen, zeigt der ausgiebige Testschlag vor der türkischen Küste.
veröffentlicht am 12.09.2025
Das erwartet Sie in diesem Artikel
- Segelschlag bei wechselhaften Windbedingungen: Wie sich die Pegasus 50 bei 3 bis 35 Knoten vor Marmaris schlägt.
- Performance ohne Kraftakt: Warum elektrische Winschen, ausgewogene Rumpfform und Trimmkonzept schnelles Segeln mit minimaler Crew ermöglichen.
- Cruiser mit Komfortanspruch: Decksalon, Pantry, Ergonomie und Detaillösungen im Praxischeck.
- Welche Szenen auf See und im Hafen die Stärken der Yacht besonders eindrucksvoll zeigen.
- Preis & Markt-Einordnung: Weshalb das aktuelle Angebot als aussergewöhnlich attraktiv gelten kann.
Mit der Vorstellung dieser Pegasus 50 bewegen sich die BootsProfis diesmal in der Kategorie „Traumboot für Segler mit gut gefülltem Geldbeutel“. Klar, eine 50-Fuss-Yacht ist per se nicht gerade billig. Und ein hervorragend ausgestatteter Performance-Cruiser wie diese Ferrari-rote Pegasus macht da keine Ausnahme. Doch kann man bei dieser Yacht, die neu 1,3 Millionen Euro kostet und nun vom Vorbesitzer für 850.000 Euro (exkl. Mwst.) auf Boot24 angeboten wird, im wahrsten Sinne des Wortes von „preiswert“ reden. Über 400.000 Euro Reduktion für einen schnellen, luxuriös ausgestatteten Segler, der 2023 gebaut wurde und nur wenige Seemeilen auf der Logge hat, sind schliesslich „nicht zu verachten“.
Reichlich Leistung, minimaler Kraftaufwand
Allerdings spielt ein finanzieller Bonus bei der Vorstellung dieser Yacht eine eher untergeordnete Rolle. Denn die BootsProfis Hendrik und Dominik sind derart begeistert von dem Boot, dass sie Preisvergleiche unterlassen, weil sie aus dem Schwärmen kaum herauskommen. Da wäre zunächst die Segel-Performance. Unter gelinde gesagt wechselhaften meteorologischen Bedingungen vor Marmaris/Türkei konnte das Boot einen Tag lang in nahezu allen Windeinfallswinkeln bei 3 - 35 kn Windstärke ausgiebig getestet werden. Und ohne hier zu spoilern: Die Pegasus 50 (Nummer 6 in der Baureihe) bietet reichlich Leistung bei minimalem Aufwand durch die Crew. Elektrische Winschen machen jeden Vorsegelwechsel, jedes Einholen und Setzen des Grosssegels zu einem Vergnügen. Das Boot springt nach den Manövern schnell bis rasant an, steckt auch fiese Böen „locker“ weg, läuft hervorragende Höhe, kommt dank flachem Rumpf relativ schnell in den Glitsch und macht somit der Bezeichnung Performance Cruiser alle Ehre. Die BootsProfis dokumentieren dies alles mit ausgiebigen Video-Sequenzen auf See und setzen das Boot damit gekonnt in Szene – eine wahre Augenweide, nicht nur wegen der roten Rumpffarbe im azurblauen Wasser vor dunkelblauem Himmel!
Performance: Super. Cruiser/Komfort: Traumhaft
Nun kann man sagen, dass eine gute bis sehr gute Segelleistung durchaus von einem Boot erwartet werden kann, das immerhin knapp eine Million Euro kosten soll. Wäre da nicht nach „Performance“ der Begriff „Cruiser“ im Spiel. Jedoch, auch bei den damit einhergehenden Anforderungen wie Komfort (oder gar Luxus) im Sinne von reichlich Platz (Decksalon!), modern eingerichteter Pantry, aktueller Elektronik, Segler-gerechten Details wie abgerundete Ecken und Kanten oder Handgriffe, leicht zugänglichem Motorraum und und und … punktet diese Yacht.
Entsprechend begeistert zeigen sich die beiden BootsProfis, als sie wieder im (noch-) Heimathafen der Pegasus 50 festmachen: „Es war ein Genuss“.
