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Cranchi Boote

La Dinastia Cranchi: Seit 150 Jahren mehr als „nur“ ein italienischer Familienbetrieb

Cranchi

Eineinhalb Jahrhunderte innovativer und hochwertiger Bootsbau – Cranchi ist eine Ikone in der italienischen Wassersportbranche.

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  • Preise von CHF 4'900.- bis CHF 921'000.-
  • Jahrgänge von 1987 bis 2023

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Cranchi

Die Cranchi-Werft gehört seit 150 Jahren zu Italien wie der Parmesan auf die Pasta. Heute firmiert die Werft als Aktiengesellschaft und produziert in vier Werken Boote in allen Größenklassen bis 50 Fuß und mehr.

Die Historie der Cranchi-Werft wird in Italien gerne als Paradebeispiel für einen Familienbetrieb zitiert und sogar in Schulen gelehrt.
Von den Anfängen bis heute steht der Name Cranchi für allerfeinste Bootsbaukunst, obwohl (oder gerade weil) „la Famiglia“ Cranchi durchaus zu den Pionieren im Serienbootsbau zählen.

Ikonisches Design, innovative Technik, italienisches Temperament

Um zu verstehen, wieso Cranchi schon früh eine Art Legende im Wassersport wurde, schaut man sich am besten die einzelnen Etappen in der eineinhalb Jahrhunderte währenden Geschichte der Werft an.
1870: Nachdem Giovanni Vranchi bereits vier Jahre lang am norditalienischen Comer See Boote als Einzelstücke gefertigt hatte, gründete der Bootsbauer in diesem Jahr seine erste Werft. Wie damals üblich, muss der Familienname als Label herhalten – ein Glücksfall für das, was man später als „eingängiges Marken-Image“ bezeichnen wird.

Von Generation zu Generation

Zwei Generationen später eröffnen die Cranchis – Enkel des Gründers – eine Werft in Brienno, ebenfalls am Comer See. Auf dem Deutlich größeren Gelände beginnen sie als eine der ersten Werften in Europa mit dem Serienbau von Holz-Motorbooten. 1970 zieht Aldo Cranchi – 4. Generation der Famiglia – mit der Produktion nach Piantedo (Lago di Como), wo deutlich größere Produktionsflächen und entsprechend erhöhte Kapazitäten geschaffen werden. 1974 verlässt die 1.000. Cranchi Yacht die Werfthallen.

Im Serienbootsbau werden fortan hauptsächlich GFK und andere moderne Verbundstoffe eingesetzt. Auf 140.000 qm entwickelt sich im Laufe der folgenden Jahre eine hochmoderne Werft für den Serienbootsbau, deren Technik am Automobilbau angelehnt ist. Aus den zunächst offenen Sportbooten für den Tagestrip auf oberitalienischen Seen wurden Daycruiser, Kajütboote und sogar ausgewachsene Motoryachten für den Hochsee-Einsatz.
1997 wird ein Marine-Testcenter in San Giorgio di Nogaro in Friul/Venetien eröffnet: 3.000 qm Dock für Wassertests der gesamten Cranchi Flotte.
2009 erweitert Cranchi die Produktionskapazitäten in Piantedo für den Bau von Wassersportbooten und -yachten mit dem höchsten Automatisierungsgrad weltweit. Die Montagelinien des neuen Werks ermöglichen die Massenproduktion von Yachten bis zu 78 Fuß Länge.

Mit dem guten Namen bürgen – auf jedem Boot

2020 feiert Cranchi sein 150-jähriges Jubiläum. Eineinhalb Jahrhunderte, in denen die Werft zum „state of the Art“ in Sachen Serienanfertigung von exklusiven und qualitativ höchstwertigen Motorbooten wurde. Und wenn die Cranchis nunmehr in sechster Generation von sich behaupten, dass sie nicht umsonst für jedes Boot mit ihrem Namen bürgen, dann klingt das wie ein Versprechen für die Zukunft.

Angaben zur Werft

  • Gründungsjahr: 1870
  • Sitz: Diverse
  • Spezielles: Familienbetrieb in der 6. Generation, feierte 2020 sein 150jähriges Jubiläum.