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Abermillionen Mal weltweit im Einsatz

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Aussenborder

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Was ist ein Außenbordmotoren

Es wohl kaum einen anderen Vortrieb im Wassersport, der sich einer ähnlichen Beliebtheit erfreut. Der Außenbordmotor (vulgo: Außenborder, liebevoll: Quirl) schiebt weltweit Abermillionen kleine bis mittelgroße Motorboote durch die Wasser. Seine Leistungs-Range reicht im Serienbau von 1,5 bis mehreren Hundert Pferdestärken.

Außenborder werden meist einzeln am Heck des Bootes oder in einem speziellen Motorschacht angebracht. Sie sind zudem im Doppelpack respektive als Zwillingsmotoren (meist mit gegenläufigen Propellerdrehrichtungen) vor allem bei sportlicheren Bootsversionen zu finden.

Außenbordmotor für welche Boote?

Auf kleineren Segelbooten (Jollen und Kielbooten bis etwa 7,50 m Länge) werden Außenborder als Flautenschieber oder Einparkhilfe im Hafen und beim Ankern genutzt.

Außenborder werden mit einer Kippvorrichtung am Heck bzw. Spiegel eines Bootes angebracht. Bei einigen Segelboottypen wird aufgrund eines ungeeigneten Hecks (z.B. Spitzgatter oder überhängender Spiegel) der Außenbordmotor auch seitlich angebracht (Seitenbordmotor).

Flexible Montage

Das Auf- und Abkippen des Motors erfolgt bei kleineren Motorgrößen meist manuell; größere Motoren werden mit Hilfe eines Elektromotors angehoben und abgesenkt. Das Kippen des Außenbordmotors ist vor allem beim Anlanden etwa an Strände oder Slipstraßen unerlässlich, da sonst der Propeller beschädigt werden könnte. Auf Segelbooten wird der Flautenquirl direkt nach dem Gebrauch angekippt, damit kein unnötiger Wasserwiderstand durch den Propeller entsteht.

Wie funktioniert ein Außenbordmotor

Motor, Getriebe und Propeller sind beim Außenbordmotor in einer Einheit zusammengefasst.
Gestartet werden Außenbordmotoren entweder mit einem Seilzughandstarter (kleinere Motorgrößen) oder über Elektrostarter.
Die Steuerung erfolgt bei Motorbooten entweder über die Pinne des Außenborders, wozu der Motor selbstverständlich seitlich drehbar angebracht werden muss, damit er in seiner Halterung um seine Vertikalachse links und rechts geschwenkt werden kann. Bei größeren Bootstypen kommen Hydrauliksysteme oder Seilzugvorrichtungen zum Einsatz, die wiederum von einem im Cockpit angebrachten Steuerrad bedient werden.
Segler, die einen Außenborder nutzen, fixieren denselben, bringen ihn strömungsgünstig an und steuern mit dem wirkungsvolleren Ruder des Bootes.

Elektrische Alternative

Noch wird der internationale Markt von Verbrennungs-Außenbordmotoren beherrscht. Doch leistungs- und reichweitenstarke Elektromotoren sind aufgrund ihrer guten Umweltverträglichkeit «im Kommen». Auf vielen europäischen Binnenseen gilt mittlerweile bereits ein Verbot für Verbrennungsmotoren, was den Boom rund um die E-Außenborder zusätzlich anheizte.

Seit wann gibt es Außenborder

Außenbordmotoren werden bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts eingesetzt. Den ersten Außenborder baute der Franzose Gustave Trouvé im Jahre 1880. Der große Durchbruch gelang jedoch dem US-Amerikaner Ole Evinrude. Ab 1910 verkaufte er – auch durch geschicktes Marketing – Tausende seiner mittlerweile legendären Motoren (siehe auch Porträt «Liebe, Eiskrem und die Kaffeemühle»).

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