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Die ersten Motorsegler kamen aus Dänemark!

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LM – zuerst bauten sie Möbel, dann Yachten und schließlich Windkrafträder. Alles mit Erfolg und ungebrochenem Enthusiasmus! Die Yachten prägten 20 Jahre lang die Motorsegler und Deckshaus-Szene.

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Beliebteste Bootsmodelle von LM

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Die ersten Motorsegler kamen aus Dänemark!

Motorsegler! Das war früher ein Begriff, der sich für die Puristen unter den Seglern wie ein Schimpfwort anhörte, bei Motorbootfahrern wiederum nach „faulem Kompromiss“ klang. Dass Motorsegler – positiv betrachtet – durchaus auch „das Beste aus zwei Welten“ sein können, bewies schon früh die dänische LM-Werft.

Mit Möbeln fing alles an

Das dänische Unternehmen LM (Lunderskov Mbelfabrik) begann 1940 als Hersteller von Holzmöbeln. In den 1950er Jahren integrierte das Unternehmen „neumodische“ Glasfasern in seine Möbel und änderte seinen Namen in LM Glasfiber.

In den frühen Siebzigern erweiterte das Unternehmen erstmals seine Produktpalette auf radikale Weise und baute mit der LM27 ein erstes Glasfaser-Segelboot mit auffallend großem Deckshaus, nordischer Stehhöhe im Kajütbereich und für damalige Verhältnisse ausgesprochen starker Motorisierung. Obwohl das Boot auf Segler eher plump und auf Motorbootfans nicht ausreichend motorisiert wirkte, prägte die LM27 doch mehrere Generationen von Motorseglern.

Tausende Boote gebaut

In den folgenden 20 Jahren wurden 3.000 Boote in fünf Modellen von 24 bis 32 Fuß gebaut. 1995 stellte LM den Bau von Booten ein, änderte erneut sein Erfolgskonzept und konzentrierte sich auf die Herstellung von Windturbinenflügeln. Der Hersteller ist heute unter dem Namen LM Wind Power Group bekannt und behauptet, der weltweit größte Hersteller von Windkraftflügeln zu sein.

Die meisten LM-Boote wurden in Europa und hier vorwiegend im Ostseeraum verkauft. In den Achtzigerjahren wurde jedoch ein Viertel der Glasfaser-Rümpfe zur weiteren Verarbeitung in die USA verkauft, insbesondere in die Gebiete der Großen Seen und der Ostküste. Ungünstige Wechselkurse machten LM-Yachten für die US-Amerikaner jedoch schon wenige Jahre später unattraktiv.

Spitzgatter par Excellence

LM verkaufte Berichten zufolge die Formen für die Rümpfe an das englische Unternehmen ScanYachts, das nur zwei oder drei Boote baute auf deren Basis baute, zuletzt im Jahr 2004.

Neben dem bereits erwähnten, voluminösen und stäbigen Deckshaus/Decksalon-Look werden LM-Yachten vor allem durch ihre Kanu-Heck respektive Spitzgatter-Rümpfe geprägt.
Alle LM-Boote wurden entweder mit einem Bukh- (Deutschland) oder einem Volvo-Diesel (Schweden) verkauft.

Die meisten, der heute noch zahlreich auf dem Gebrauchtbootmarkt angebotenen Modelle haben mittlerweile einen Ersatzmotor (auch anderer Marken) erhalten.

Angaben zu LM-Yachten:

  • LM-Yachten werden nicht mehr gebaut
  • Auf dem Markt befinden sich noch viele LM-Gebrauchtboote
  • Die Yachten sind bekannt für relativ gute Segeleigenschaften
  • Sie verbinden das "Gute aus zwei Welten"