Segelyacht, X-Yachts

X-Yachts X-99

Der Racer-Racer-Cruiser

Mit der X-99 schuf Konstrukteur Niels Jeppesen eine Race-Yacht, die den Ruhm der berühmten, dänischen X-Yachts-Werft untermauerte. Selten gab es ein Boot, das den Spagat zwischen Rennziege und sportlichem Cruiser so gut meisterte.

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Technische Daten

  • 10.00 m x 3.00 mLänge x Breite
  • 1.75 mTiefgang
  • 2'850 kgVerdrängung
  • Kunststoff GfKMaterial
  • 6 KojenAnz. Kojen
  • SaildriveAntrieb
  • DieselTreibstoff
  • 30 lBrennstofftank

Marktdaten

  • 3 Inserate online
  • Preise von CHF 19'000.- bis CHF 39'000.-
  • Jahrgänge von 1987 bis 1994

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X-Yachts X-99

Der Racer-Racer-Cruiser

Ende der Achtzigerjahre begann der große Aufstieg der dänischen X-Yachten. Die X-79, ein 7,90 m langer, frech segelnder Racer mit ausgesprochen spartanischem Innenausbau, hatte der Werft bereits Rang und Namen in der Seeregattaszene der Nord- und Ostsee verschafft.

Spagat zwischen Racer und Cruiser – Betonung auf Racer

Die X-99 sollte nun diesen Ruhm noch „toppen“. Mit zwei Metern zusätzlicher Länge schafften die Dänen einen Spagat, der heute bei einigen Werften zwar durchaus zum guten Ton gehört, damals jedoch nur selten anzutreffen war: Die X-99 sollte ein echter Racer werden, aber auch bei Familientörns allen Beteiligten Spaß bringen.

Im Prinzip hat die X 99 die wichtigsten Features von der kleinen 79er-Schwester übernommen. Sie segelt richtig, richtig schnell, sieht rassig aus, will sportlich bedient werden und hat somit ein außergewöhnlich hohes Regattapotential. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass 99, 9 Prozent der Eigner der etwas mehr als sechshundert X 99, die bis 2010 gebaut wurden, tatsächlich das „Klingen kreuzen“ auf den Regattabahnen im Sinn hatten, als sie ihr Schmuckstück kauften.

Sportliches Segeln

Entsprechend sportlich segelt das Boot und entsprechend muss man „sich reinhängen“, um die Kiste auf Touren zu bringen. Die X-99 segelt an der Kreuz und in der Welle – typisch Skandinavien – wie eine Eins. Obwohl die X-99 wie eine typische Renn-Zicke der damaligen Zeit noch mit Backstagen gesegelt wird (wurde ebenfalls von der X-79 übernommen), ist sie doch nicht ganz so filigran konzipiert, dass beim kleinsten Backstag-Handling-Fehler gleich die Palme von oben kommt. Das Rigg ist jedenfalls nach einmütigen Aussagen der X 99 Szene durchaus robust und verzeiht wohlwollend auch mittelgrobe Manöver-Fehler.
Die X-99 hat im Laufe ihrer Existenz viele Eigner überhaupt erst zu Regattaseglern gemacht und viele bereits eingefleischte Regattasegler für lange Zeit begeistert. Nicht zuletzt, weil die Felder der Einheitsklasse – damals wie heute – noch ansehnlich groß sind.

Unter Deck spartanisch, dennoch mit Stil

Das eigentliche Kunststück gelang Konstrukteur Niels Jeppesen jedoch mit dem dem anderen Ende des X 99-Spagats. Denn das Boot eignet sich auch hervorragend als sportlich zu segelndes Fahrtenboot. Zwar herrscht unter Deck gelinde gesagt Jugendherbergs-Ambiente. Aber X 99er sind nunmal sportliche Segler, wozu eben auch der Verzicht auf unnötigen Schnickschnack oder allzuviel Komfort zählt.
Eigentlich ist alles da, was man für einen Törn braucht: Seetoilette, Pantry, Kartentisch, sechs Schlafplätze und Stehhöhe fast überall.

Relativ viel Mahagoni

Den meisten fällt beim ersten Blick unter Deck ziemlich viel Platz auf. Und soviel Mahagoni wie auf der X99 ist auf anderen Regattabooten auch eher selten verbaut. Es gibt reichlich Stauraum und da die Seetoilette sozusagen „frei“ im Vorschiff steht, erklären manche Eigner das gesamte Vorschiff zum Toiletten- und Stauraum.

Das Boot wird auf Törns häufig im Zweihandmodus gefahren, allerdings sind auch ganze Familien oft wochenlang unterwegs. Und im aufstrebenden Trend der Einhandsegelei sieht man ebenfalls immer mehr X-99-Skipper, die sich solo auf Törn begeben.

Wenn dann jedoch wieder regattiert wird, muss einiges Cruiser-Inventar aus dem Boot heraus genommen werden – jedes Kilo zählt, erst recht auf den X 99-Regattabahnen.

Ein Tipp: Der ursprüngliche Holzrahmen wurde 1991 durch einen Stahlrahmen ersetzt. Von Baunummer 260 an (außer 270, 263, 267) erhielten alle X-99 diesen Stahlrahmen und -bodenwrangen. Das macht das Boot insgesamt steifer. Nach Aussagen einiger X99-Eigner ist der Unterschied jedoch nur dann spürbar, wenn man bei der WM ums Podium kämpft.

Das Glück auf dem Wasser

Die X-99 ist ein wunderbarer Allrounder mit Fokus auf schnelles, sportliches Segeln – ganz egal ob bei Regatten oder beim langen Schlag entlang der Küsten. Wer sportlichen Segelspaß sucht, der findet auf der X99 sein buchstäbliches Glück!

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