Sie suchen eine Langfahrt-Yacht mit Charakter und echter Nordland-Aura? Sie wollen geschützt steuern, vielleicht sogar an Bord leben und bei schlechtem Wetter nicht gleich in den asketischen Teil des Segelns übergehen? Dann dürfte Sie das Boot24-Angebot mit Nauticat-Gebrauchtbooten interessieren!
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Finnische Decksalon-Tradition für die Langfahrt. Und fürs raue Wetter vor den Küsten.
Beliebteste Bootsmodelle von Nauticat
Nauticat
Diese Werft baute Yachten für Segler, die Wetter, Strecke und Bordleben als Einheit denken. Gerade auf dem Gebrauchtmarkt wirken diese finnischen Decksalon-Boote deshalb bis heute nach: viel Schutz, oft erstaunlich großzügige Raumwirkung und jene schwer zu imitierende Mischung aus Wohnlichkeit, Solidität und echter Seetüchtigkeit.
Inhalt
Finnische Werft mit traditionellem Decksalon-Know-how
Nauticat entstand aus der finnischen Siltala-Werft und geht nach heutiger Markendarstellung auf Pentti Siltala zurück. Die Anfänge der Werft werden auf die frühen 1960er Jahren datiert, als mit der Nauticat 33 der klassische, komfortable Motorsegler mit geschütztem Steuerhaus zum prägenden Typ wurde.
Yachten für die gemütliche Langfahrt
Nauticat-Boote wurden für Eigner gebaut, die Autonomie, Übersicht und Behaglichkeit auf See schätzen. Fachmagazine beschreiben in ihren Nauticat-Tests über unterschiedliche Modelle unisono „hervorragenden Wohnraum, sehr gute Eigenschaften unter Maschine und Boote, die bei kräftigem Wind raumschots durchaus „marschieren“. Die Nauticat-Boote seinen „klassisch gestaltet, solide gebaut und auf zuverlässiges Reisen bei reichlich Komfort angelegt“.
Vom traditionellen Ketsch-Motorsegler zur Decksalon-Yacht
Die Entwicklung der Modellpalette zeigt diesen Wandel gut. Nach der Nauticat 33 folgten unter anderem 36 und 44, später die in internationaler Kooperation entstandene 38. In den 1980er Jahren kamen grössere Sparkman-&-Stephens-Entwürfe hinzu, wie die 52, 521, 43 und 40, die sich stärker in Richtung luxuriöser Langfahrt- und Blauwasser-Yachten bewegten. Einen weiteren Schub brachte ab Ende 1986 die von Designer Kaj Gustafsson geprägte Ära: Nauticat 35, später 32, 39, 42 und 515 standen für bessere Segeleigenschaften, ohne die traditionellen Werte der Marke preiszugeben – geschütztes Steuerhaus, solider Ausbau, sicheres Segeln (selbst dann, wenn es rau und ungemütlich wird) und somit Langfahrt-Kompetenz.
Wohnkomfort, Schutz und Langfahrt-Tauglichkeit
Nauticat-Boote sprechen Segler an, die den Innensteuerstand nicht als nostalgisches Extra verstehen, sondern als echten Gewinn an Reichweite und Saisonverlängerung. In Magazintexten tauchen dazu immer wieder Begriffe wie zuverlässig, sicher und wohnlich auf. Das passt auch zur breiten Eignerwahrnehmung rund um Modelle wie 42, 43 oder 44: keine Boote für nervöses Herumheizen, sondern für lange Schläge, kleine Crews und viel Zeit an Bord.
Bruch und Wiederaufnahme
2018 ging die finnische Werft in die Insolvenz. Auf der heutigen offiziellen Nauticat-Seite wird zugleich beschrieben, dass seit 2022 eine neue Gesellschaft in Lettland an der Wiederbelebung der Marke arbeitet. Die neue Nauticat Yachts SIA will die klassischen Linien Decksalon-Yacht, Pilothouse-Segelyacht und traditionelle Motorsegler fortführen; genannt werden heute unter anderem 321, 351, 385, 37, 42, 515 sowie die Motorsailer 331 und 441. Damit ist Nauticat keine reine historische Marke geblieben, sondern versucht den Sprung von der finnischen Legende zur neu aufgestellten baltischen Fortsetzung.
Modelle (fast) für die Ewigkeit
Nauticat steht im Kern für zwei Welten: klassische Motorsegler wie 33, 331 oder 441 mit viel Schutz und behaglichem Deckshaus – und stärker segelorientierte Decksalon-Yachten wie 32, 35, 39, 42 oder 515. Die offizielle Historie nennt über 50 Jahre Bauzeit, mehr als zehn Modelle und insgesamt mehr als 3.000 gebaute Yachten im Bereich von 33 bis 53 Fuss. Anders formuliert: Hier kauft man eher ein „Heim“, als ein Spassspielzeug fürs lange Wochenende.
Angaben zur Werft
- Gründung/Tradition: frühe 1960er Jahre; auf der heutigen Nauticat-Seite werden 1961 und 1966 genannt
- Ursprung: Finnland
- Heute: Wiederaufnahme der Marke seit 2022 durch Nauticat Yachts SIA in Lettland
- Spezielles: mehr als 3.000 gebaute Yachten über mehr als 50 Jahre
- Modell-Dimensionen: historisch etwa 33 bis 53 Fuss
- Typische Konzepte: Motorsegler, Pilothouse-/Decksalon-Yachten, geschützter Innensteuerstand
