Segelboote

Vindö Segelyachten

Heißgeliebter Fahrtenboot-Klassiker mit skandinavischer DNA

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Vindö-Yachten werden seit den Achtzigern nicht mehr gebaut, zählen aber bis heute zu den meistgesuchten Gebrauchtbooten. Kein Wunder, denn für Fahrtensegler gelten Vindös als Archetypen skandinavischer Serienbootsbaukunst!

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  • Jahrgänge von 1978 bis 1978

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Beliebteste Bootsmodelle von Vindö

Vindö

Heißgeliebter Fahrtenboot-Klassiker mit skandinavischer DNA

Vindö-Segelyachten sind Langkieler, die von der Notsund Varv AB im schwedischen Henan gebaut wurden. Zwar produziert die Werft die Yachten längst nicht mehr, doch können die überaus robusten und legendären Langkieler dort nach wie vor repariert, restauriert und gewartet werden.

Bootsbauer aus Familientradition
Gründer der Werft und „Vater“ der Vindö-Yachten war Carl Andersson, der bereits 1926 kleine Freizeit-, Fischer- und Lotsenboote aus Holz baute. Nachdem zu Beginn der Sechzigerjahre Sohn Karl-Erik in bester Familientradition die Werft übernommen hatte (schon Carls Großvater lebte vom Holzbootsbau), verließ die erste Vindö Yacht 1961 den Hangar.
Dieses Ur-Modell war eine Vindö 28, deren „Achtundzwanzig“ jedoch nichts mit der (heute üblichen) Bootslänge in Fuß zu tun hatte, sondern die Segelfläche qm am Wind bezeichnete. Die Tradition behielt Vindö für alle folgenden Yachttypen bei.
Schon 1963 kam das erfolgreichste Modell der Notsund Werft auf den Markt: die Vindö 30 (9 m x 2,42 m), kurz darauf Die Vindö 18 (6 m x 2,10 m). Zunächst wurden alle Vindö-Modelle noch aus Holz gebaut, später spezialisierte sich die Werft zeitgemäß auf einen Mix aus GFK-Rumpf, Holzdeck und -aufbauten sowie einen charakteristischen Innenausbau aus Holz.

Erfolgsmodelle aus den Sechzigern und Siebzigern
1971 kam die Vindö 40, ein weiteres Erfolgsmodell der Werft, auf den Markt. Es folgten 1966 die Vindö 50, 1973 Vindö 32 und 1975 die Vindö 75 Corsair, ein Jahr später die mit 13 m Länge und 3,95 m Breite größte Vindö 90.

Nach dem Tod von Carl Andersson schlingerte die Werft rasch in einen Konkurs, der zwar zunächst durch Verkäufe verhindert werden konnte. 1981 sollte es die brandneue Vindö 45 „richten“, doch schon kurze Zeit später verließ die letzte Vindö-Yacht die Werfthallen.

Der Konkurs der Notsund Vary dürfte größtenteils auf suboptimales Management zurückzuführen sein. Denn die Boote und Yachten der Werft waren auf dem damaligen Markt stark gefragt. Nicht zuletzt wegen des hohen Exportanteils der Werftproduktion – vor allem deutsche Segler waren ganz wild auf den Archetypen der „nordischen“ Cruising-Yacht mit traditionellen Linien – stimmten die Verkaufszahlen.

Stark am Wind
Vindö-Yachten sind gleichermaßen wegen ihrer hervorragenden Segeleigenschaften (vor allem am Wind – Kurstabilität und gute Höhe aufgrund des Langkiels) auf See und wegen ihrer hervorragenden Verarbeitung mittlerweile legendär. Bis heute sind die Vindös auf dem Gebrauchtbootmarkt unter Fahrtenseglern stark gefragt. Einige dieser „modernen Klassiker“ wurden bereits in die dritte Generation innerhalb der Familien weitergereicht. Unter Ost- und Nordsee-Fahrtenseglern gilt der Spruch: „Wer sich einmal eine Vindö „geangelt“ hat, lässt sie nie wieder los!“

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