Segelboot-Klassen1 min Lesezeit

Dyas

Als Zweimann-Kielboot seit Jahrzehnten "State of the Art".

Dyas
Segelzeichen Dyas

Das Kielboot für eine Zwei-Personen-Crew stammt nicht nur aus der gleichen Ära wie die Trias, die beiden Boote haben mit dem Konstrukteur Helmut Stöberl auch denselben „Vater“. Überhaupt war Stöberl in den Sechziger- und Siebzigerjahren so etwas wie das Maß der Dinge, wenn es um die Risse und Konstruktionen von offenen Kielbooten ging.

Von Michael Kunst, veröffentlicht am 20.09.2022

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Rasanter Regatta-Klassiker aus den Siebzigern

Die Dyas ist im technischen Prinzip und optisch eine kleinere Variante der Trias. Sie wird von zwei Personen gesegelt (Vorschoter im Trapez) und kommt auf raumen Kursen unter symmetrischem Spinnaker rasch ins Gleiten. Die Dyas ist – ähnlich wie ihre große „Schwester“ – bekannt für zahlreiche Trimmmöglichkeiten und außerordentliche Performance auf den Regattabahnen. Das aus GFK gefertigte, etwas über sieben Meter lange Boot war über viele Jahre hinweg vor allem auf deutschen, österreichischen und schweizerischen Regatten in Sachen „Form und Funktion“ so etwas wie State of the Art.

Der Deutsche Seglerverband hat die Dyas als nationale Einheitsklasse anerkannt.

Neue Werft

Ähnlich wie die Trias ist auch die Dyas ein gefragtes Gebrauchtboot, nicht zuletzt, weil der Serienbau vor einigen Jahren eingestellt wurde. Seit 2021 baut die Hein Werft (bei Hamburg) den Regatta-Klassiker wieder in Serie.

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Technische Daten:

  • Länge ü.a.: 7, 15 m
  • Breite ü.a.: 1,95 m
  • Tiefgang: 1,10 m
  • Masthöhe: 9, 22 m
  • Gewicht segelfertig: 605 kg
  • Segelfläche am Wind: 22 qm
  • Spinnaker: 24 qm
  • Yardstick: 102