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Seeventile: Vorsicht Billigheimer

Autor: Erdmann Braschos
  

Bei der Übernahme eines Gebrauchtbootes gibt es eine Liste von Fragen, Änderungswünschen und Reparaturen. Stellen Sie zunächst einmal mit der Prüfung der Unterwasser-Armaturen sicher, dass Ihr Boot immer schwimmt.

Seeventile: Vorsicht Billigheimer
Schnittkante zeigt keine Anzeichen von Auszinkung, doch Ventil ist starr © Erdmann Braschos

Zählen Sie bei einem Gang rund um das aufgebockte Boot wie viele Ab- und Zuflüsse es gibt. Werften wie Hallberg-Rassy dokumentieren ihre Erzeugnisse übrigens vorbildlich, auch mit einem Ventilplan. Bei Booten neueren Datums werden Sie wahrscheinlich silberne Kugelhähne finden. Die sind praktischer als Ventile mit Handrädern, weil anhand der Hebelstellung eindeutig ist, ob das Ventil offen oder geschlossen ist. Die Ventile laufen nicht wie Bronze oder unbehandeltes Messing an. Die Oberfläche vernickelter Venile sieht aus wie die von verchromten Schraubenschlüsseln. Diese Ventile aus üblichem Messing entsprechen meist der CE-Zertifizierung EN ISO 9093-1.

Übliches Messing besteht aber ausgerechnet aus einer nicht seewasserbeständigen Kupfer-Zink-Legierung mit einem Zinkanteil von 40 Prozent. Die Seewasserbeständigkeit wird durch die vernickelte Oberfläche hergestellt. Korrosionsbeständig nach der erwähnten ISO Norm heisst: es darf während fünf Jahren keine Anzeichen von Korrosion geben. Nach diesen fünf Jahren ist das Seeventil regelmässig zu prüfen und gegebenenfalls zu ersetzen. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

Bisher konnte der Bootseigner zurecht annehmen, dass seine im Boot eingebauten Armaturen Jahrzehnte halten. Man möchte sein Boot, ganz gleich ob gebraucht oder neu gekauft, doch benutzen und es nicht andauernd checken und marode Teile ersetzen. Es gibt an Bord ohnehin so viele Dinge zu beachten und eigentlich ist es ein der Erholung dienender Freizeitgegenstand.

Seeventil: Dieses vernickelte Messingventil war 27 Jahre auf einer dänischen Kleinserienyacht vom Typ Luffe eingebaut @ Uwe Baykowski Seeventil: Dieses vernickelte Messingventil war 27 Jahre auf einer dänischen Kleinserienyacht vom Typ Luffe eingebaut @ Uwe Baykowski

Da Boote aber zunehmend anhand Designgesichtspunkten, ihrer Gadgets und des Komforts zu limitierten Preisen gekauft werden, sparen Werften gnadenlos im Einkauf bei Installationen, welche der Käufer zunächst nicht beachtet und deren gravierende Qualitätsunterschiede er auch gar nicht kennen kann. Die ersten Jahre ist ja auch alles gut. Im Volksmund wird die Verwendung minderwertigen Materials Pfusch genannt.

Grossserienhersteller wie Bavaria oder Grosshändler reden sich mit dem Hinweis heraus, vernickelte Ventile entsprächen der ISO Norm und es hätte bisher damit ihres Wissens keine Probleme gegeben. Das stimmt leider nicht, wie der Kieler Yachtsachverständige Uwe Baykowski aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Bootsbaumeister und Gutachter weiss. Er kennt 30 Fälle, wo die Armaturen durch Auszinkung durchgegammelt sind. Zwei Schiffe sind deshalb gesunken. Der Hamburger Bootsbauer Jan Böhm, er ist regelmässig zu Wartungsarbeiten an Yachten der Lütje Werft auch am Mittelmeer unterwegs, berichtet von einem werftneuen Grossserienboot, das nach bereits einem Jahr im sonnigen Süden aus eben diesem Grund auf Tiefe gegangen ist.

Ein Fahrtenboot üblicher Grösse hat etwa zehn Borddurchführungen: Die Ankerkastenentwässerung, Zufluss Toilette, Abfluss Waschbecken und Toilette, Abfluss Pantry, Bilgenpumpe, Plichtlenzer, Kühlwasser und Auspuff. Die Abflüsse haben meist 1, 1 ¼ oder 1 ½, der Auspuff 1 ¾, die Zuläufe ¾ Zoll. Bei Booten mit mehr Komfort gibt es weitere Öffnungen. Geeignete Armaturen aus Bronze, säurefestem V4A beziehungsweise 316er Edelstahl oder seewasserbeständigem DZR Messing sind im Einkauf teurer als vernickeltes 0815-Messing. Das schlägt im Grossserienbootsbau mit hunderten oder tausenden jährlich montierten Installationen zu Buche. Ausbaden muss es später, nach Ablauf der Garantiezeit, jeder einzelne Eigner.

Borddurchführung: So sieht eine rot verfärbte Borddurchführung aus © Jill Wood Borddurchführung: So sieht eine rot verfärbte Borddurchführung aus © Jill Wood

Der englische Yachtgutachter Paul Stevens hat hunderte Messingventile samt Zubehör auf ganz unterschiedlichen Booten, billigen und teuren, gesehen. Er fragt: «Warum um alles in der Welt wird ungeeignetes Material für eine derart wichtige Funktion unter der Wasserlinie genommen?» Bereits 2011 machte er in einem Artikel in der Zeitschrift Yachting Monthly auf die Problematik aufmerksam.

Messing ist ähnlich wie Edelstahl ein Oberbegriff für eine ganze Familie von Legierungen. In der englischen Wikipedia Seite steht zum üblicherweise verarbeiteten Messing der Marke Tonval: «Tonval Messing (auch CW617N oder CZ122 oder OT58 genannt) ist eine Kupfer-Blei-Zink Legierung. Da sie anfällig für Entzinkung ist, wird von der Verwendung in Salzwasser abgeraten.»

Dennoch wird es weiterhin eingebaut und auch im Zubehörhandel ohne den dringend gebotenen Hinweis das es NICHT für den Salzwassereinsatz geeignet ist, verkauft. Selbst angesehene Händler wie Watski/Hermann Gotthardt, AW Nieymeyer, sogar Toplicht bieten minderwertige Ware ohne Erläuterung an. Die Firma Toplicht verkauft Messing Bordduchlässe und Tüllen mit der irreführenden Bezeichnung «Sondermessing». Dieses Material ist ausweislich Informationen des deutschen Kupferinstituts aber nicht anders, als für diesem Zweck ungeeignetes Messing 58 mit hohen Zinkanteil. Dann kann man diese Teile dann auch gleich im Baumarkt kaufen. Ein Beispiel, wie der Fachhandel Vertrauen verspielt. Eine rühmliche Ausnahme ist SVB. Der Bremer Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör bietet die Billigheimer zwar auch an. Doch gibt es auf Seite 181 des Kataloges von 2017 Klartext zu diesem Thema und sogar Borddurchführungen aus auszinkungsbeständigem, entsprechend markiertem Messing.

Handelsübliche Messingarmaturen dieser Legierung enthalten einen hohen Zinkanteil von 40 statt unter 15 Prozent. Der grosse Zinkanteil verschwindet durch galvanische Korrosion im Seewasser nach und nach. Bei der Opferanode, einem komplett aus Zink bestehenden Bauteil, ist dieser Effekt erwünscht, weil er andere Metalle wie beispielsweise das Getriebe, die Welle, den Wellenbock und Propeller vor der Zerstörung durch die gefürchtete galvanische Korrosion schützt.

Beim Seeventil nicht. Messing mit hohem Zinkanteil wird porös, dünnwandig, zerbrechlich und so geschwächt das es irgendwann leckt. Ein unbeaufsichtigtes Boot kann dann an seinem Liegeplatz volllaufen und sinken. Oder die Messingarmatur bricht durch Bewegen eines schwergängigen Ventilhebels oder ein schweres Teil, das bei Krängung in bewegter See in der Backkiste oder einem anderen Stauraum gegen die Armatur rutscht einfach ab.

Seeventil: Die Auszinkung (rot verfärbtes Messing) beginnt von innen, wo man es nicht sieht – Gerade mal 5 Jahre altes Messingventil © Halo Seeventil: Die Auszinkung (rot verfärbtes Messing) beginnt von innen, wo man es nicht sieht – Gerade mal 5 Jahre altes Messingventil © Halo

Die Auszinkung ist ein schleichender Prozess, den man nur anhand der Verfärbung des blanken unvernickelten Messings erkennt. Das verbleibende Kupfer gegenüber dem reduzierten Zinkanteil ergibt die typische rötliche Färbung des Messings. Das sehen Sie aber nicht, weil der Flasch der Borddurchführung mit Antifouling übermalt ist. Im Boot lässt sich der Zustand des Ventils aus üblichem Messing leider nicht erkennen wenn der Ventilkörper vernickelt ist. Aussen hui, innen pfui!

Was können Sie als Eigner tun nun? Schauen Sie nach, was für ein Ventil eingebaut ist. Bei schwer zugänglichen Installationen helfen Taschenlampe und Spiegel. Oder Sie fotografieren was eingebaut ist. Mit dem Handy kommt man fast überall hin.

Fehlen auf Ihrem Messingventil die Buchstaben CR (corrosion resistant) oder DZR (dezinkification resistant), haben Sie einen Billigheimer aus dauerhaft ungeeignetem Material.

Seeventil: Nur wenn CR auf dem Messing steht sollten Sie es nehmen Seeventil: Nur wenn CR auf dem Messing steht sollten Sie es nehmen

Je nach Alter und Liegeplatz/Nutzung des Bootes bauen Sie es entweder bei nächster Gelegenheit aus oder beobachten es. Liegt ihr Boot in südlichen Gefilden ganzjährig in warmem Salzwasser, schreitet die Schwächung des Materials durch Auszinkung schneller voran als in nördlichen Breitengraden, wo das Boot ein halbes Jahr an Land steht und sechs Monate schwimmt. Die Auszinkung wird durch Kriechströme im Hafenbecken, eine eiserne Spundwand oder ein Stahlschiff nebenan beschleunigt. Die Elektrifizierung der Yachten, die heute üblichen Anschlüsse an das 220 Volt Netz, eine unsachgemässe Elektroinstallation in der Nachbarschaft oder auch die abgebrutzele Zinkanode eines Nachbarboots, beschleunigt die Auszinkung bei Ihrer Anode und Messing-Armaturen mit hohem Zinkanteil. Wenn Sie Pech haben hält Ihre Armatur aus billigem Messing dann nicht einmal die vorgeschriebenen fünf Jahre.

Eine Armatur besteht aus drei Teilen: dem im Rumpf steckenden Borddurchlass. Zweitens dem auf diesem «Stutzen» aufgeschraubten Ventil, drittens der Tülle zur Montage des Schlauchs. Letztere gibt es in geraden oder gebogenen Varianten. Alle diese Teile müssen aus Seewasser-beständigem CR oder DZR Messing sein, sofern keine Bronze, Edelstahl oder Spezialkunststoff genommen wurde.

Tülle: Ausgezinkte und zerstörte Messingtülle ©Paul Stevens Tülle: Ausgezinkte und zerstörte Messingtülle ©Paul Stevens

Entdecken Sie Grünspan an der Armatur, handelt es sich um eine Bronze-Ausführung. Solange das Ventil leichtgängig ist oder es nach der Schmierung des Innenlebens leichtgängig wird, lassen Sie es wie es ist.

Bei einer silbrig glänzenden Installation haben Sie es entweder mit Edelstahl oder vernickeltem Messing zu tun. Unpolierter Edelstahl hat eine ebene und matte Oberfläche. Die Bezeichnung 316 steht für hochwertigen, dauerhaft seewasserbeständigen Edelstahl, hierzulande auch V4A genannt. Als Alternative zu Messung empfiehlt Uwe Baykowski Armaturen, die komplett aus dem erwähnten Edelstahl bestehen, oder solche des neuseeländischen Herstellers Trudesign. Die sind aus einem Spezialkunststoff und noch relativ neu, aber zugelassen und mittlerweile auch bewährt.

Wenn Sie handwerklich geschickt sind, wechseln Sie die Armatur selbst. Baykowski empfiehlt, der Sicherheit halber die gesamte Armatur von der Bordurchführung bis zur Tülle zu ersetzen. Profis lösen die Borddurchführung von aussen mit einem sogenannten Kegelsenker oder einer schräg angesetzen Flex und ziehen die Armatur dann von innen aus dem Rumpf. Der geduldige Heimwerker versucht sein Glück von innen mit einer Säge. Messing ist weich. Es geht daber schnell.

Die Auszinkung lässt sich nach Abschaben des Antifouling prüfen. Das freigelegte Messing glänzt noch goldfarbig. Es gibt keine Rötung © Braschos/Swedesail Die Auszinkung lässt sich nach Abschaben des Antifouling prüfen. Das freigelegte Messing glänzt noch goldfarbig. Es gibt keine Rötung © Braschos/Swedesail

Besorgen Sie anhand des Musters eine neue Armatur mit dem entsprechenden Querschnitt. Dieser ist zöllig bezeichnet. Die vorgefundenen Querschnitte sind aus naheliegenden Gründen bei der Cockpitentwässerung oder dem Kühlwasserzulauf für die Maschine einzuhalten. Schauen Sie genau hin, wenn Sie via Internet im Fachhandel bestellen. Denn dort werden die Billigheimer als MS58 oder CW617N wie gehabt angeboten.

Eine Alternative zu Bronze, Messing oder Niro sind neuerdings Kunststoffarmaturen des neuseeländischen Herstellers Trudesign. Da kommt es nicht zu Auszinkung durch Kriechströme. Allerdings sind die Ventile deutlich grösser und auch teurer. Interessant sind das geringe Gewicht und das Angebot bündig in die Bordwand einzulassender Borddurchführungen. Fast alle Bootsausrüster verkaufen mittlerweile Trudesign-Armaturen.

Der Einbau ist mit geeignetem Werkzeug und Dichtmitteln in etwa einer Stunde gemacht. Die Borddurchführung setzen Sie mit Sikaflex oder Epoxidspachtel ein. Bei der Verarbeitung dieser Materialien sind Mindesttemperaturen von 10 bis 15 Grad zu beachten. Die Gewinde dichten Sie entweder mit Hanf und Fermit oder Teflonband ab.

Die von innen mit einer Trennscheibe weggeschnittene Mutter einer Borddurchführung. Die Hülse lässt sich nun aus dem Boot klopfen © Braschos/Swedesail Die von innen mit einer Trennscheibe weggeschnittene Mutter einer Borddurchführung. Die Hülse lässt sich nun aus dem Boot klopfen © Braschos/Swedesail

Die Frühjahrsarbeiten an Boot sind eine gute Gelegenheit, sich die Ventile anzuschauen. Sind Hebel oder Handräder leichtgängig? Öffnen und schliessen Sie die Ventile mehrmals, während ein Helfer sie von aussen durch die Borddurchführung einsprüht. Baykowski emphielt Ballistol, eines der zahlreichen üblichen Kriechöle oder auch WD 40. Baykowski weisst darauf hin, dass auch die Achse des Ventilhebels zu schmieren ist. Weil er schon durchgegammelte, sprich von der Kugel abgerissene Achsen gesehen hat, die das Ventil nicht mehr schliessen, ist diese Wartung am an Land stehenden Boot zu machen. So sehen Sie von aussen, ob der bewegte Ventilhebel die Kugel überhaupt noch mitnimmt.

Zur Vermeidung von Frostschäden die eine Armatur sprichwörtlich sprengen, sollten die Ventile des an Land stehenden Schiffes offen sein. Ventile mit früher üblichen Handrädern sollten Sie durch Hebelventile ersetzen, weil bei letzteren jeder an Bord versteht, ob sie offen oder zu sind. Viele Toiletten und Schläuche gehen kaputt, weil jemand bei geschlossenem Seeventil abpumpen wollte. Bei der Gelegenheit sehen Sie sich die Schläuche und Schlauchschellen an.

Wenn Sie dazu weder Lust noch Zeit haben, lassen Sie die Armatur vom Bootsbauer Ihres Vertrauens prüfen und ersetzen. Für den Wechsel einer normal zugänglichen Armatur sind je nach Material 240 bis 400 € einzuplanen.

Empfohlene Materialien:

  • CR oder DZR-Messing der Bezeichnung: CW602N
  • V4A- oder 316er Edelstahl: 1.4529 sowie 1.4539
  • Bronze: CC491K
  • Kunststoff: faserverstärktes Polyamid des neuseeländischen Herstellers Trudesign

Abgeraten wird von:

  • Messing 58, auch CW617N genannt
  • unspezifiziertem Messing, auch als «Sondermessing» bezeichnet
  • Ventilen mit Hebeln aus üblichem Stahl oder sprödem Aluguss: niemand will absehbar rostende Hebel, solche, wo die Farbe abblättert oder wo die Hebel eines Tages brechen
  • einer Mischung verschiedener Metalle wie Messing und Niro

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Erdmann Braschos

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Der versierte Segler berichtet seit 1988 in namhaften Medien aus der maritimen Welt. Dank langjährigem Betrieb eines eigenen Schiffes (http://malsegeln.de/) ist er hands-on, mit der Pflege, Reparaturen und dem Werterhalt von Booten vertraut.

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